Textpattern ist im Vergleich zu Word-Press ein sehr kompaktes und überschaubares CMS. Zentrales Leistungsmerkmal ist die Software Textilie und das ist eine Auszeichnungssprache ähnlich wie HTML/XHTML mit dem Vorteil, dass diese einfach und leicht über die Tastatur eingegeben werden kann.
Der Vorteil des Textpattern ist der kleine Auftritt. Ein ausgefeiltes Benutzersystem ist zum Beispiel nicht vorhanden und lässt sich m.E. auch nur schwer nachrüsten. Auf der anderen Seite ist die Funktionalität überschaubar und auf genau das beschränkt, was man wirklich für einen Seitenauftritt braucht.
Mit entsprechenden Rechten auf dem Server kann man Textpattern leicht installieren und in Betrieb nehmen. Man benötigt php und eine MySQL-Datenbank.
Die Verbindung zwischen Text und Seitenstruktur (HTML) geschieht über spezielle Textpattern-HTML-Tags. Diese sind erkennbar an der Struktur
Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Seiten fertiger Modulen für Textpattern einmal auf den genannten Seiten selbst und weiterhin auch einen Blog zu Textpattern, die sich mit dem Problem befassen.
Das Design für diese Seite hier habe ich mir selbst erstellt. Da ich kein professioneller Designer bin, erachte ich diese Qualität als durchaus ausreichend für ein Hobby. Demgegenüber habe ich mit einer eigenen Bewerbungsseite und in der Zeit einer Arbeitslosigkeit auch eine Seite zum betrieblichen Datenschutz begonnen.
In diesem Fall wurde ich bei Textplates fündig. Dort hatte ich mir Anfangs zwei Themes herausgesucht und diese für beide verlinkte Seiten im Einsatz gehabt. Allerdings waren in beiden Fällen umfangreiche Nacharbeiten erforderlich und diese kann ich nicht in der Geschwindigkeit tun, wie ein normal tätiger Designer. Es kommt hinzu, dass in dem einen Design eine schöne Idee versteckt war. Ich habe dann ein Design überarbeitet und dies für beide Seiten genommen.
Das vorgestellte Design stammt von Dmitriy Chekanov und der benennt seine Heimatadresse mit http://webgrower.ru/ (Diese seite gibt es heute nicht mehr!). In Anbetracht der Tatsache, dass ich weder Rumänisch noch das auf der Seite verwendete Russisch verstehe tut es mir ein wenig leid, dass ich keinen Kontakt mit ihm aufnehmen kann.
Dieses Design sieht nicht nur sehr gut und aufgeräumt aus, es barg sogar eine Option, die ich bisher in Textpattern kaum bis gar nicht verwendet resp. gefunden habe und das mit dem Begriff des „Leitartikels“ wohl am besten zu beschreiben.
Wenn Sie zum Beispiel auf der Seite Betrieblicher Datenschutz die Kategorie Datenschutz anwählen, dann finden Sie im Headerbereich einen Text. Das ist eine kurze Lexikonartige Erklärung und dann finden Sie eine Auflistung von Beiträgen aus denen Sie auswählen können.
Die Idee des Leitartikel-Subartikel-Konzepts stammt von Dmitriy Chekanov, wobei er hier bei der Umsetzung einen Fehler gemacht hat. Das ist nun hart gesagt, korrekter wäre “hat machen müssen”. Er hat die Leitartikeltexte in seinem Beispiel in das XHTML-Gerüst seines Seitenauftrittes eingetragen. Damit stand nun relevanter Context im Seitencode und das machte die Sache relativ komplex.
Diesen Fehler habe ich auch nur partiell beseitigen können. Ich habe nun den Beitragstyp “Leitartikel” und dieser besteht aus dem Exerpt – dem Vorspann und dem eigentlichen Beitrag. Der Exerpt landet in dem schwarzen Feld und der Beitragstext wie in der Kategorie Grundschutz in dem Beitragsvorschaufeld entweder oben oder unten.
Im XHTML greife ich derzeit noch über die Beitrags-ID auf den Leitartikel zu und über einen Textblock entscheide ich, ob der Beitragstext über oder unter die Beitragsliste kommt. Eine neue Kategorie und ein neuer Leitartikel zur Kategorie muss als immer noch in den Seitenauftritt integriert werden, allerdings eben nur noch mit der Beitrags-ID.
Nun derzeit bin ich beruflich ein wenig eingespannt allerdings werde ich mich wohl einmal mit Textpattern Solutions befassen müssen, um hier eine saubere Lösung präsentieren zu können.
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— Wolfgang Uhr · Montag März 24, 2008
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