Wer sich einen neuen Thunderbird installiert auf seinem Rechner, der sollte sich einmal die Mühe machen, nach Erweiterungen für sein Programm zu suchen. Unter “Privacy and Security” tauchen zwei recht interessante Programme auf, die es ermöglichen Spam zu melden.
Beginnen wir mit dem Programm Okopipi von Will Harris. Auf der Webseite bei Mozilla findet man den Satz: “Reports spam to the SpamCop, the FTC, FDA, SEC, ACMA and/or Knujon.com. It also allows you to put in your own custom addresses to report spam to such as your ISP or corporate abuse address.“
Und in der Tat. Man sollte bei der Installation man auch die Angaben auf der Webseite des Autors und seiner Produktseite beachten, aber dann ist man in der Lage, eine eingehende Spam schnell und unkompliziert zu melden. Dabei ist die Auswahl der Stellen bereits jetzt schon beachtlich. Wenn man die Homepage aufmerksam ließt, dann findet man, dass diese Liste zunehmen wird.
SpamCop bietet den Internetusern einen englischsprachigen Dienst an, bei dem man Spam melden kann. Die eingehenden Informationen werden von dort aus an unterschiedlichen Stellen weitergeleitet.
Dabei gibt es offenbar schon eine ganze
Reihe von Webseiten, an denen man Spam melden kann
, doch die meisten dieser Seiten sind für den normalen Benutzer schlecht erreichbar. Und vor allem sind die Bedingungen unklar nach denen man entscheidet, welche Spam nun an welche Stelle zu leiten ist.
Die FTC – die US-Federale-Trade-Comission (Handelsministerium) hat auf der verlinkten Unterseite angeboten, juristisch gegen die Versender vorzugehen.
Die FDA – die US-Food and Drug Administration (Gesundheitsministerium) ist weiterhin insbesondere an Spam zu Medilkamenten und Drogen interessiert.
Die SEC – die US-Securities and Exchange Comission – ist an Investmentangeboten interessiert und so weiter.
Damit dürfte sich langsam im Spamkrieg eine weitere Eskalation anbahnen. Der Spam wird rückgemeldet und damit ist der Anwender dem Spam nicht mehr ganz so schutzlos ausgeliefert. Das Problem dabei ist: Man wird lernen müssen, welcher Spam wo abzuliefern ist. Es macht definitiv keinen Sinn, alles überall hin zu forwarden.
Edit 6.1.2007: Bitte beachten Sie Mehrere Spamfilter – macht das Sinn?
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— Wolfgang Uhr · Dienstag Januar 30, 2007
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