Das folgende Beispiel soll zeigen, wie wichtig die korrekte Angabe einer Sprache ist. dabei ist die Seite des Grieser-Verlages inzwischen nicht mehr vorhanden. Demzufolge wurde der Referenzlink gelöscht. Damit ist der gesamte Beitrag im Augenblick wenig sinnvoll.
Abb. 1: Die Spracheinstellungen im Firefox.
Die Sprachen selbst sind jeweils in der dritten Zeile angegeben mit:
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">.
An Stelle von de steht für die Fall der englischen Sprache en, für französisch fr. Im Text gibt es noch das Span-Tag, dass die Angabe ermöglicht: hebräisch he und griechisch el.
Vorab muss man dem Browser mitteilen, welche Fremdsprachen man sprechen möchte. Und das sind für diese Demo die bereits genannten. Dabei funktioniert Hebräisch und Griechisch nur dann, wenn die entsprechende PC-Sprachunterstützung geladen ist.
Das nebenstehende Bild zeigt die Einstellung beim Firefox – erreichbar über “Extras – Einstellungen – Erweitert – Allgemein – Sprachen bearbeiten”:
Abb. 2: Die Google-Suche mit dem Site-Befehl und "alle Sprachen".
Im nächsten Schritt gehen wir zur deutschen Suchmaschine und googeln mit dem Site-Befehl eingeschränkt auf den Seiten des Grieser-Verlages.
Abb. 3: Die Google-Suche mit dem Site-Befehl und "nur Deutsch".
Ohne konkreten Suchbegriff werden alle Seiten angezeigt. Schränkt man nun die Suche ein auf rein deutsche Seiten, so sind es nicht mehr 71, sondern nur 34 Seiten. Wären per default alle Seiten Englisch, es handelt sich um eine .com-Domain und dort ist das der Fall, dann würde Google an dieser Stelle alle Seiten ausblenden.
Abb. 4: Auswahl "nur Französisch" in Google-Frankreich.
Nun wechseln wir nach Google-Frankreich. Dort werden die Einstellungen direkt geändert hier möchten wir nur die französischen Texte haben.
Abb. 5: Die französischen Seiten im Verlag.
Und nun können wir feststellen, dass die französischen Texte auch in Frankreich gefunden werden, wenn der Anwender ausschließlich französische Texte sucht.
Und nun gehen Sie zu der Seite des hebräischen Abkürzungslexikons des Verlages. Dort finden Sie die Überschrift (im HTML-Code):
<h1><span lang="he">מילון ראשׁי–תיבות וקיצורים</span></h1>
Abb. 6: Die Texte des Verlages in der Suchmaschine Israels.
Diese Zeile ist in Hebräisch geschrieben und Sie können diese nur lesen, mit der entsprechenden Sprachunterstützung auf Ihrem Rechner. Das gilt auch für die Zeile hier auf dieser Seite. Dessen ungeachtet wird die Seite von der israelischen Suchmaschine indiziert.
Fazit: Mit Blick auf das Anwenderverhalten ist die Angabe der Sprache durchaus sinnvoll. Sollte Google sich mit seiner Heuristik vertun, dann werden die Ergebnisse ausgefiltert, wenn der Sucher entsprechende Sprachen ausblendet.
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— Wolfgang Uhr · Mittwoch April 25, 2007
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